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Barcelona – Technologie und Wissenschaft

Die digitale Revolution hat unsere Arbeits- und Lebenswelt grundlegend verändert. Als dynamische, pluralistische, ambitionierte und kreative Gesellschaft nimmt Barcelona die digitalen Herausforderungen an und richtet den Blick via Innovation und Technologie auf die Zukunft.

DIGITALE HAUPSTADT DES MITTELMEERS

Eine der Prioritäten der Stadt Barcelona ist es, zum Epizentrum digitaler Innovation im Süden Europas zu werden: 
Im Jahr 2019 stand sie auf dem vierten Platz der innovativsten Städte Europas und auf dem dritten der beliebtesten Orte für die Gründung eines Start-ups (StartUp Heatmap Europe).
Der IKT-Sektor erschafft fast 60.000 Arbeitsplätze in der Stadt - das sind 5,5% der Gesamtbeschäftigung und 4% der Unternehmenslandschaft Barcelonas.

Talent ist ein Schlüsselaspekt unserer Wirtschaft. Daher bündelt Barcelona das Potential seiner Einwohner und macht es zum Motor sozialer Innovation und unternehmerischer Konkurrenzfähigkeit. Daher rührt die ständige Anpassung öffentlicher Politiken mit dem Ziel, Talente zu generieren, anzuziehen und zu fördern. Und dies sowohl in Bildungs- und Forschungszentren als auch in Start-ups und großen Unternehmen:

Ein Vorbild hierin ist das 22@Barcelona, das international als zukunftsweisendes Modell urbaner, wirtschaftlicher und sozialer Transformation gilt. In diesem Stadtbezirk sind viele erfolgreiche Initiativen für soziale und digitale Transformation umgesetzt worden.   

FORSCHUNG UN INFRASTRUKTUREN

Barcelona hat eine reiche Wissenschaftstradition und ist heute das wichtigste Zentrum für Forschung und Entwicklung in Südeuropa. So ist Barcelona eine Hochburg für biomedizinische Forschung im Süden Europas, führend in den Bereichen Biomedizin, Informationstechnologien, photophonische Kommunikation und Teilchenbeschleunigung.
Momentan verfügt die Stadt über:
8 Universitäten.
31 Forschungszentren.
9 wissenschaftliche Akademien und Wissenschaftskollegs.

Barcelona beherbergt daneben über 7 große wissenschaftliche und technische Infrastrukturen:
Die Supercomputer MareNostrum und Minotauro des Barcelona Supercomputing Center – Centre Nacional de Supercomputació (BSC-CNS).
Die Plattform für Sequenzierung des Centro Nacional de Análisis Genómico (CNAG).
Das Observatorium Fabra. 
Die Einrichtung für Elektronenmikroskopie Unidad de Microscopia Electrónica Aplicada a Materiales (UMEAM) der Universitat de Barcelona.
Die integrierten Infrastrukturen der Küste für Forschung und Simulation (iCIEM).
Das Labor für Kernspinresonanz der Universitat de Barcelona (LRM).
Die Infrastrukturen für Informatik des Consorcio de Servicios Universitarios de Cataluña (CSUC). 
Das Synchrotron ALBA in Cerdanyola del Vallès.

Barcelona ist führend in Sachen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), eines der dynamischsten Zentren Europas für mobile Anwendungen, das Internet der Dinge, E-Commerce, Videospiele und Big Data und fördert zudem die Generationen der Zukunft:
Im Ranking der besten Uni-Städte nimmt Barcelona den Rang 21 der Welt sowie den Rang 8 in Europa ein (nach QS Best Student Cities) und ist die gefragteste Stadt für Erasmus-Aufenthalte.
In Barcelona gibt es 1.469 Start-ups, von denen 64% an Technologien für die Industrie 4.0, vor allem in den Bereichen IKT, Freizeit und Gesundheit arbeiten.
In Barcelona befinden sich mehrere Technologie-Hubs wie: Pier01, das Barcelona Health Hub - spezialisiert auf E-Health und Technologien für die Medizin; das Parc Cinetìfic de Barcelona (PCB) - ein Bezugspunkt im Feld der Biowissenschaft; sowie das Campus Nord des UPC – Sitz des  Barcelona Supercomputing Center.

NACHHALTIGE TECHNOLOGIE UND INNOVATIONSGEIST

Wissenschaft und Technologie sollen das Wohlergehen, den wirtschaftlichen Wohlstand und die Sicherheit der Menschen gewährleisten. Den Zielsetzungen der Agenda 2030 der UN verschrieben setzt der lokale Technologiesektor auf nachhaltige Lösungen im Gesundheitswesen, in Bezug auf Klimawandel, Technologieführerschaft, Geschlechtergleichheit und wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt.

Der Innovationsgeist gibt ständig neue Impulse und findet in allen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens Anwendung. So ist Barcelona heute ein Leitbild für Architektur, Design, darstellende Künste, Gastronomie, Sport, Tourismus, Forschung, Wissenschaft und soziales Engagement. Zum Beispiel ist Barcelona die erste Stadt der Welt, die Richtlinien für wissenschaftliche und technologische Diplomatie, das SciTech DiploHub, umgesetzt hat. 

SMART CITY




Barcelona ist zur Technologie-Hauptstadt Spaniens geworden und gehört auch auf europäischem Niveau zu den Top-Städten in diesem Bereich – vergleichbar mit London und Berlin: Es ist die erste Smart City Spaniens und die vierte Europas, die Welthauptstadt des Mobiltelefons und ein internationaler Vorreiter in technologischen Anwendungen für die Entwicklung einer intelligenten Stadtverwaltung.
Barcelona verfügt über fortschrittliche Infrastrukturen, wie freien WLAN-Zugang in allen Stadtbezirken sowie ein weit ausgebautes Glasfasernetz und ist daneben das Hub 5G von Südeuropa.


STETS VERBUNDEN 

Wenn die Verbindung und Anwendung technologischer Lösungen für das gesellschaftliche Wohl eine der Stärken der Smart City-Barcelona ist, dann muss auch die Verknüpfung von wissenschaftlichen und unternehmerischen Talenten mit der Industrie ein Fokus sein. Deshalb gibt Barcelona Impulse für die digitale Transformation der Gesellschaft und Unternehmensgemeinschaft und stattet produktive Sektoren mit den neuesten digitalen Lösungen aus:
Im Feld des Mobilfunks organisiert Barcelona jedes Jahr das MWC Barcelona, eine internationale Messe für Innovation und Talente mit mehr als 70.000 professionellen Teilnehmern.

Ausgehend von der Plattform aufstrebender Unternehmen, die an den Veranstaltungen des MWC Barcelona teilnehmen, ist der Start-up-Award 4 YFN (4 Years From Now) entstanden. MWC Barcelona fokussiert seine Aktivitäten auf vier Bereiche: Innovationsbeschleunigung durch digitale Unternehmen; die Transformation der Industrie durch digitale Technologien; die Förderung von digitalen Talenten in den neuen Generationen; sowie die Reflexion über den Einfluss von Technologie auf die Gesellschaft.